Das Web-Lexikon: Fachbegriffe verständlich erklärt

Kein Fachchinesisch – Klarsicht im digitalen Orbit

Hörst du bei Begriffen wie Core Web Vitals, Failover-Betrieb oder Managed Hosting nur klanglose Signale aus den Tiefen des Alls? Keine Sorge. In unserem Glossar übersetzen wir technisches Vokabular in verständliches Klartext-Deutsch. Damit du bei deiner nächsten Web-Mission genau weißt, welche Systeme dein Unternehmen nach vorne bringen. Klick dich durch die wichtigsten Koordinaten der digitalen Welt.

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404 Seite

Die Seite, die erscheint, wenn etwas schiefgelaufen ist. Meist, weil eine Unterseite gelöscht, umbenannt oder verschoben wurde. Im besten Fall bekommst du eine freundliche Erklärung und einen klaren Weg zurück zur Startseite oder zu wichtigen Inhalten. Im schlechtesten Fall nur eine kryptische Fehlermeldung. Eine gut gemachte 404-Seite fängt den Fehler ab und verhindert, dass Besucher frustriert das Fenster schließen.

A/B Testing

A/B Testing ist eine Methode im Webdesign und SEO, bei der zwei Versionen einer Webseite oder eines Elements (z. B. Buttons, Überschriften) verglichen werden, um zu sehen, welche besser performt. Nutzer werden zufällig einer Variante zugewiesen, und Metriken wie Conversion Rates oder Bounce Rates werden analysiert. Der Ansatz wurde in den 1920er Jahren im Marketing entwickelt, gewann aber mit digitalen Tools wie Google Optimize ab den 2000er Jahren an Bedeutung für Online-Optimierung.

Above the Fold

Above the Fold bezeichnet den oberen Bereich einer Webseite, der ohne Scrollen sichtbar ist, inspiriert vom oberen Teil einer gefalteten Zeitung. Im Webdesign und SEO ist er entscheidend, da er den ersten Eindruck prägt und wichtige Elemente wie Calls-to-Action oder Keywords enthalten sollte, um Nutzer zu halten. Der Begriff stammt aus dem Print-Journalismus der 19. Jahrhundert, wurde aber mit dem Web in den 1990er Jahren adaptiert.

Accessibility

Accessibility (Barrierefreiheit) im Webdesign stellt sicher, dass Websites für Menschen mit Behinderungen nutzbar sind, z. B. durch Screen-Reader-Kompatibilität, Kontrastverhältnisse und Tastatur-Navigation. In SEO verbessert es Rankings, da Suchmaschinen wie Google zugängliche Seiten priorisieren; Standards wie WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) leiten dies. Die WCAG wurden 1999 von der W3C eingeführt und haben sich zu einem globalen Standard entwickelt.

AJAX (Asynchronous JavaScript and XML)

AJAX ist eine Technik im Webdesign, die asynchrone Datenübertragung ermöglicht, ohne die gesamte Seite neu zu laden, für interaktive Anwendungen wie dynamische Formulare oder Live-Suchen. Sie kombiniert JavaScript, XML (oder JSON) und XMLHttpRequest, um Benutzererfahrung zu verbessern und Serverlast zu reduzieren. AJAX wurde 1999 von Microsoft entwickelt und popularisierte sich mit Anwendungen wie Google Maps ab 2005.

Algorithm

Ein Algorithmus im SEO-Kontext bezieht sich auf die komplexen Formeln, die Suchmaschinen wie Google verwenden, um Webseiten zu indexieren, zu bewerten und in Suchergebnissen zu ranken. Wichtige Updates wie Panda (2011) oder Penguin (2012) haben Spam bekämpft und Qualitätsinhalte priorisiert; im Webdesign und Hosting beeinflussen sie Optimierungen für Geschwindigkeit und Mobilfreundlichkeit. Der Begriff ist grundlegend seit den Anfängen des Webs in den 1990er Jahren, mit Googles PageRank-Algorithmus ab 1998 als Meilenstein.

Alt Text

Alt Text (Alternative Text) ist eine Beschreibung für Bilder in HTML, die Screen-Readern hilft und bei Bildausfällen angezeigt wird. Im Webdesign und SEO essenziell für Accessibility und Ranking, da Suchmaschinen Bilder dadurch verstehen und indexieren; er sollte prägnant und keyword-reich sein. Der Alt-Attribut wurde 1995 mit HTML 2.0 eingeführt und ist seitdem Standard für barrierefreies Design.

AMP (Accelerated Mobile Pages)

AMP ist ein Open-Source-Framework von Google für schnelle, mobile-optimierte Webseiten, das vereinfachte HTML, CSS und JavaScript nutzt, um Ladezeiten zu minimieren. Im SEO priorisiert es AMP-Seiten in mobilen Suchergebnissen, was Traffic steigert; Hosting erfordert spezielle Konfigurationen für Caching. AMP wurde 2015 lanciert, um die mobile Web-Performance zu verbessern, und wird von Plattformen wie WordPress unterstützt.

Analytics

Analytics bezieht sich auf Tools wie Google Analytics, die Daten zu Website-Traffic, Nutzerverhalten und Conversionen sammeln und analysieren. Im SEO und Webdesign unverzichtbar, um Optimierungen vorzunehmen, z. B. Bounce Rates zu senken oder Keywords zu identifizieren; Hosting profitiert durch Integration in Server-Logs. Google Analytics wurde 2005 lanciert und hat sich zu einem der führenden Tools entwickelt.

Anchor Text

Anchor Text ist der sichtbare, klickbare Text in einem Hyperlink, der Nutzer und Suchmaschinen beschreibt, worauf der Link verweist. In der SEO entscheidend für Backlink-Qualität und Ranking, da relevanter Text Autorität überträgt; im Webdesign sollte er natürlich und benutzerfreundlich sein. Der Begriff wurde mit dem Aufstieg von SEO in den 2000er Jahren populär, beeinflusst durch Googles Penguin-Update 2012.

Apache Webserver

Der Apache HTTP Server (kurz: Apache Webserver) ist eine freie, quelloffene Software zur Bereitstellung von Webseiten und anderen Inhalten über das HTTP/HTTPS-Protokoll. Entwickelt von der Apache Software Foundation seit 1995, ist er einer der beliebtesten Webserver weltweit, bekannt für seine Modularität, Stabilität und Unterstützung für Erweiterungen wie PHP oder SSL. Er läuft auf Plattformen wie Unix, Linux und Windows.

API (Application Programming Interface)

Eine API ist ein Satz von Regeln und Protokollen, die es Anwendungen ermöglichen, miteinander zu kommunizieren, z. B. für Datenabruf von externen Diensten wie Google Maps in Webdesign. Im Hosting und SEO relevant für Integrationen, Automatisierungen und dynamische Inhalte; REST-APIs sind gängig. APIs existieren seit den 1940er Jahren in der Informatik, aber web-basierte APIs boomten ab den 2000er Jahren mit Diensten wie Twitter API 2006.

Backend

Der Maschinenraum deiner Website. Hier pflegst du Inhalte, änderst Einstellungen und legst neue Seiten an. Nicht so hübsch wie das Frontend, das deine Besucher sehen, aber ohne Backend passiert nichts. Der Zugang ist durch Login und Passwort geschützt und nur für dich und dein Team gedacht. In WordPress heißt dieser Bereich auch Dashboard oder Adminbereich.

Backlink

Ein Backlink ist ein Hyperlink von einer externen Website zu einer eigenen Seite, der in der SEO als Signal für Autorität und Relevanz gilt. Suchmaschinen wie Google bewerten qualitativ hochwertige Backlinks positiv, da sie Traffic und Rankings verbessern; im Webdesign sollten sie natürlich integriert werden. Der Begriff gewann mit Googles PageRank-Algorithmus ab 1998 an Bedeutung und ist seitdem ein Kernfaktor in der Link-Building-Strategie.

Backup

Die Sicherheitskopie deiner Website. Dateien, Datenbank und Einstellungen werden auf einen früheren Zeitpunkt „eingefroren“. Wenn ein Update schiefgeht, jemand versehentlich etwas löscht oder ein Angriff passiert, kannst du auf diesen funktionierenden Stand zurückspringen. Bei unseren Hosting-Paketen laufen Backups automatisch im Hintergrund, damit du keinen Gedanken daran verschwenden musst.

Bandwidth

Bandwidth (Bandbreite) bezeichnet die Datenübertragungsrate eines Servers oder Netzwerks, gemessen in Bits pro Sekunde, die die Menge an Traffic bestimmt, die eine Website handhaben kann. Im Hosting ist sie entscheidend für die Performance, da Überschreitungen zu langsamen Ladezeiten oder Ausfällen führen; in SEO wirkt sich hohe Bandwidth positiv auf die Nutzererfahrung aus. Der Begriff stammt aus der Telekommunikation der 1920er Jahre, wurde aber mit dem Internet in den 1990er Jahren relevant für Webhosting.

Black Hat SEO

Black Hat SEO umfasst manipulative Techniken, um Suchmaschinen-Rankings zu verbessern, wie Keyword-Stuffing oder Cloaking, die gegen Richtlinien verstoßen und zu Strafen führen können. Im Gegensatz zu White Hat SEO priorisiert es schnelle Ergebnisse über langfristige Qualität; Webdesign und Hosting sollten ethische Praktiken fördern. Der Begriff wurde in den 2000er Jahren populär, inspiriert von Hacker-Terminologie, und wurde durch Google-Updates wie Penguin 2012 bekämpft.

Blog

Ein Blog ist eine Website oder Abschnitt, der regelmäßig aktualisierte Beiträge in umgekehrt chronologischer Reihenfolge enthält, oft zu Themen wie News oder Tutorials. Im Webdesign ermöglicht es interaktive Elemente wie Kommentare; in SEO generiert es Evergreen Content und Backlinks für bessere Sichtbarkeit. Blogs entstanden in den 1990er Jahren, mit frühen Plattformen wie Blogger 1999, und revolutionierten das Content-Marketing.

Bootstrap

Bootstrap ist ein freies, responsives CSS-Framework für Webdesign, das vordefinierte Komponenten wie Grids, Buttons und Navigationen bietet, um mobile-freundliche Sites schnell zu erstellen. Es unterstützt JavaScript-Plugins und ist in Hosting-Umgebungen einfach zu integrieren; in SEO hilft es durch schnelle Ladezeiten. Bootstrap wurde 2011 von Twitter (jetzt X) entwickelt und ist eines der am häufigsten genutzten Frameworks weltweit.

Bot

Ein Bot (z. B. Crawler oder Web Bot) ist ein automatisiertes Programm, das Websites durchsucht, indexiert oder interagiert, wie Googles Googlebot für SEO. Im Hosting müssen Server Bots handhaben, um Überlastung zu vermeiden; in Webdesign sollten Sites bot-freundlich sein, z. B. mit robots.txt. Bots existieren seit den 1990er Jahren, mit frühen Suchmaschinen-Crawlern wie dem World Wide Web Wanderer 1993.

Bounce Rate

Die Bounce Rate ist der Prozentsatz an Besuchern, die eine Website nach dem Aufruf nur einer Seite verlassen, ohne weitere Interaktionen. In SEO und Analytics ein Indikator für Inhaltsqualität und Webdesign, da hohe Raten auf Probleme wie langsame Ladezeiten hinweisen; Hosting beeinflusst sie durch Servergeschwindigkeit. Die Metric wurde mit Tools wie Google Analytics ab 2005 standardisiert und ist seither ein Schlüssel zur Optimierung.

Breadcrumb Navigation

Breadcrumb Navigation ist eine sekundäre Navigationshilfe auf Websites, die den Pfad vom Start zur aktuellen Seite als klickbare Links darstellt, z. B. Home > Kategorie > Produkt. Im Webdesign verbessert sie die Usability und reduziert Bounce Rates; in SEO hilft sie Suchmaschinen, die Site-Struktur zu verstehen. Der Begriff stammt aus dem Märchen "Hänsel und Gretel" und wurde in den 1990er Jahren für Webinterfaces adaptiert.

Broken Link

Ein Broken Link ist ein Hyperlink, der zu einer nicht existierenden oder unzugänglichen Seite führt, oft mit einem 404-Fehler. In SEO schadet er der Nutzererfahrung und Rankings, da Suchmaschinen defekte Links strafen; im Webdesign und Hosting erfordert er regelmäßige Checks und Redirects. Broken Links wurden mit dem Wachstum des Webs in den 1990er Jahren problematisch, mit Tools wie Google Search Console ab 2005 zur Identifikation.

Browser Compatibility

Browser Compatibility stellt sicher, dass eine Website in verschiedenen Browsern wie Chrome, Firefox oder Safari konsistent dargestellt und funktioniert. Im Webdesign involviert es Cross-Browser-Testing und Standards wie HTML5; in Hosting und SEO wirkt sich Inkompatibilität auf Traffic aus. Der Bedarf entstand mit dem Browser-Krieg in den 1990er Jahren, z. B. zwischen Netscape und Internet Explorer, und führte zu Standardisierungen durch die W3C ab 1994.

Cache

Ein Zwischenspeicher, der fertige Seitenversionen bereithält. Der Server muss deine Seite dann nicht bei jedem Aufruf neu zusammenbauen. Das macht sie spürbar schneller. Wenn du Inhalte änderst, muss der Cache manchmal geleert werden, sonst sehen Besucher noch die alte Version. Man kann sich den Cache wie einen Kellner vorstellen, der dein Stammgetränk schon vorbereitet, bevor du „Wie immer“ sagst.

Call to Action (CTA)

Der kleine Text in einem Button oder Link, der sagt, was als Nächstes passieren soll. Zum Beispiel Projekt anfragen, Termin buchen oder SEO-Check starten. Ein guter CTA ist konkret, handlungsorientiert und zeigt den Nutzen. So werden aus still lesenden Besuchern Menschen, die einen Schritt weitergehen.

CDN (Content Delivery Network)

Ein Netzwerk aus vielen Servern weltweit. Es speichert Teile deiner Website, etwa Bilder und Skripte, an verschiedenen Standorten. Ruft jemand deine Seite von weit weg auf, kommen die Daten vom nächstgelegenen Server und nicht aus deinem Rechenzentrum in Düsseldorf. Das sorgt für Tempo, besonders bei internationaler Zielgruppe oder vielen Medien.

CMS (Content Management System)

Das System hinter deiner Website, mit dem du Inhalte selbst pflegen kannst, ohne Code anzufassen. Du loggst dich ein, schreibst Texte, lädst Bilder hoch, klickst auf Veröffentlichen, fertig. WordPress und TYPO3 sind solche CMS. Sie trennen Inhalt und Design, damit du Texte ändern kannst, ohne gleich das Layout zu zerlegen.

Content Strategie

Der Plan dahinter, welche Inhalte du wo und warum veröffentlichst. Es geht nicht darum, möglichst viel zu schreiben, sondern das Richtige für die richtige Zielgruppe. Eine Content-Strategie berücksichtigt, wonach deine Wunschkunden suchen, welche Fragen sie haben und an welchem Punkt ihrer Entscheidung sie stehen. Sie verbindet SEO, Nutzwert und Markenstimme zu einem roten Faden.

Conversion

Der Moment, in dem aus einem Besucher eine messbare Handlung wird. Also genau das, was deine Website erreichen soll. Zum Beispiel eine Kontaktanfrage, ein Online-Termin, ein Kauf im Shop oder eine Newsletter Anmeldung. Conversion heißt: Die Seite holt nicht nur Klicks, sondern erzeugt konkrete Ergebnisse für dein Business.

Core Web Vitals

Drei Kennzahlen, mit denen Google beurteilt, wie sich deine Website anfühlt:

  • Largest Contentful Paint misst, wie schnell der Hauptinhalt sichtbar ist.
  • Cumulative Layout Shift zeigt, ob Elemente beim Laden wild herumspringen
  • Interaction to Next Paint prüft, wie flott deine Seite auf Klicks reagiert.

Gute Werte bedeuten eine schnelle und stabile Seite, was Nutzer mögen und Google berücksichtigt.

Crawler

Automatische Programme von Suchmaschinen, die wie kleine Roboter durchs Netz wandern. Sie besuchen deine Website, lesen Inhalte, folgen Links und melden alles an Google, Bing und andere zurück. So landen deine Seiten im Index und können in Suchergebnissen erscheinen. Über Einstellungen wie robots.txt und Sitemaps kannst du steuern, was sie sehen sollen.

Dashboard

Ein Dashboard ist eine zentrale Benutzeroberfläche in CMS oder Analytics-Tools, die Übersichten zu Metriken wie Traffic, Performance oder Inhalten bietet. Im Webdesign und SEO erleichtert es die Überwachung und Optimierung; Beispiele sind das WordPress-Dashboard oder Google Analytics. Dashboards wurden in den 1990er Jahren mit frühen Web-Admin-Tools populär, z. B. durch cPanel ab 1996.

Database (Datenbank)

Eine Database ist eine strukturierte Sammlung von Daten, die für Websites genutzt wird, z. B. MySQL für Inhalte, Benutzer oder Produkte. Im Hosting essenziell für dynamische Sites, im Webdesign und SEO für schnelle Abfragen und Skalierbarkeit. Relationale Datenbanken wie SQL entstanden in den 1970er Jahren, mit MySQL ab 1995 als Standard für Webhosting.

DDoS (Distributed Denial of Service)

DDoS ist ein Angriff, bei dem eine Website durch massiven Traffic aus vielen Quellen überlastet wird, um sie unzugänglich zu machen. Im Hosting erfordert es Schutzmaßnahmen wie Firewalls; in SEO schadet Downtime Rankings. DDoS-Angriffe wurden in den 1990er Jahren bekannt, mit dem ersten großen Vorfall 2000 gegen Sites wie Yahoo.

Dedicated Hosting

Dedicated Hosting bedeutet, dass ein gesamter physischer Server einem Kunden exklusiv zugewiesen wird, für hohe Performance und Sicherheit. Im Vergleich zu Shared Hosting ideal für traffic-starke Sites; in SEO und Webdesign unterstützt es schnelle Ladezeiten. Dedicated Server wurden in den 1990er Jahren mit dem Web-Boom eingeführt, z. B. durch Provider wie Rackspace ab 1998.

Deep Link

Ein Deep Link ist ein Hyperlink, der direkt zu einer Unterseite oder spezifischen Inhalten einer Website führt, statt zur Homepage. In SEO verbessert er die Indexierung und Nutzererfahrung; im Webdesign fördert er Navigation. Der Begriff gewann mit mobilen Apps ab den 2010er Jahren an Bedeutung, aber im Web seit den 1990er Jahren relevant.

Disavow Tool

Das Disavow Tool ist ein Google-Werkzeug in der Search Console, mit dem schädliche Backlinks abgelehnt werden können, um Strafen zu vermeiden. In SEO entscheidend für Link-Bereinigung nach Black-Hat-Praktiken. Es wurde 2012 von Google eingeführt, um gegen Spam-Links vorzugehen, insbesondere nach dem Penguin-Update.

Divi

Ein visueller Page Builder für WordPress. Statt im Code zu arbeiten, baust du Seiten per Drag-and-Drop zusammen und siehst direkt, wie das Ergebnis aussieht. Divi bringt viele fertige Module und Layouts mit, die du anpassen kannst. Gut für alle, die Gestaltungsspielraum wollen, ohne selbst programmieren zu müssen.

DNS (Domain Name System)

Das Telefonbuch des Internets. Es übersetzt lesbare Adressen wie www.deine-seite.de in IP-Adressen, die Computer verstehen. Ohne DNS müsstest du dir für jede Website Zahlenkolonnen merken. Wenn du deine Domain umziehst, werden die DNS-Einträge neu gesetzt. Bis diese überall angekommen sind, kann es einige Stunden dauern.

Domain

Die Adresse deiner Website im Netz, so etwas wie deine digitale Straßenadresse. Zum Beispiel genloc-network.de. Sie besteht aus Namen und Endung. Unter dieser Adresse finden dich Menschen, Suchmaschinen und andere Dienste. Domains werden registriert und regelmäßig verlängert. Kurze oder besonders gefragte Namen sind oft teurer.

Domain Authority

Domain Authority (DA) ist eine Metrik von Moz, die die Ranking-Stärke einer Domain auf einer Skala von 1-100 vorhersagt, basierend auf Backlinks und anderen Faktoren. In SEO hilft sie bei der Bewertung von Link-Qualität; nicht offiziell von Google. DA wurde 2009 von Moz entwickelt und ist seither ein Standard in der SEO-Analyse.

Duplicate Content

Duplicate Content bezeichnet identische oder sehr ähnliche Inhalte auf mehreren Seiten oder Domains, die SEO schaden können, da Suchmaschinen wie Google sie strafen. Im Webdesign und Hosting durch Canonical-Tags oder Redirects vermeidbar. Das Problem wurde mit dem Wachstum des Webs in den 2000er Jahren relevant, mit Googles Panda-Update 2011 als Meilenstein.

E-A-T (Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness)

E-A-T ist ein Bewertungskriterium von Google im SEO-Bereich, das die Qualität von Webinhalten misst. Es steht für Expertise (Fachwissen des Autors), Authoritativeness (Autorität der Quelle) und Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit), um sicherzustellen, dass Inhalte zuverlässig und nützlich sind. Eingeführt wurde das Konzept 2014 in den Google Search Quality Evaluator Guidelines und beeinflusst Rankings, insbesondere bei sensiblen Themen wie Gesundheit oder Finanzen.

E-Commerce

E-Commerce bezeichnet den elektronischen Handel, bei dem Produkte oder Dienstleistungen über das Internet gekauft und verkauft werden. Im Webdesign umfasst es die Erstellung von Onlineshops mit Funktionen wie Produktkatalogen, Warenkörben und Zahlungssystemen; im Hosting erfordert es sichere und skalierbare Serverlösungen. Das Konzept entstand in den 1980er Jahren mit frühen Plattformen wie dem Boston Computer Exchange 1982 und wuchs mit dem World Wide Web in den 1990er Jahren stark an.

E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness)

E-E-A-T ist eine Erweiterung des E-A-T-Konzepts in der SEO, die zusätzlich die persönliche Erfahrung (Experience) des Inhalts-Erstellers berücksichtigt. Es hilft Suchmaschinen wie Google, die Relevanz und Glaubwürdigkeit von Inhalten zu bewerten, besonders bei Themen, die das Leben der Nutzer beeinflussen (YMYL). Die Erweiterung wurde 2022 von Google eingeführt, um Inhalte noch genauer auf Qualität zu prüfen.

E-Mail Marketing

E-Mail Marketing ist eine digitale Marketingstrategie, die E-Mails nutzt, um Kunden zu informieren, zu werben oder zu binden, z. B. durch Newsletter, Angebote oder automatisierte Kampagnen. Im SEO-Kontext trägt es zur Traffic-Steigerung bei, indem es Links zu Websites einbettet und die Nutzerbindung fördert. Die erste bekannte E-Mail-Marketing-Aktion fand 1978 statt, als Gary Thuerk eine Massen-E-Mail an 400 Empfänger versandte.

E-Store

E-Store ist eine Abkürzung für elektronischen Laden und bezeichnet eine Online-Plattform zum Verkauf von Waren oder Dienstleistungen. Im Webdesign fokussiert es auf benutzerfreundliche Elemente wie Produktseiten, Suchfunktionen und sichere Checkouts; im Hosting benötigt es robuste Infrastruktur für hohe Verfügbarkeit. Frühe Formen entstanden in den 1980er Jahren, z. B. mit dem Boston Computer Exchange 1982 als einer der ersten Online-Marktplätze.

Echtzeitsuche (Real-time Search)

Echtzeitsuche ist eine Suchfunktion, die aktuelle Daten wie Social-Media-Posts, News oder Updates in Echtzeit integriert und anzeigt. Sie ist nützlich für SEO bei trending Topics und erfordert im Hosting schnelle Datenverarbeitung für dynamische Inhalte. Google führte die Echtzeitsuche 2009 ein, um frische Ergebnisse aus Quellen wie Twitter zu liefern.

Editor

Ein Editor ist ein Software-Tool zum Bearbeiten von Code, Text oder Inhalten, z. B. für HTML, CSS oder CMS-Inhalte im Webdesign. Bekannte Beispiele sind Visual Studio Code oder integrierte Editoren in WordPress, die Syntax-Highlighting und Autovervollständigung bieten. Digitale Editoren für Webentwicklung entstanden in den 1980er Jahren, mit frühen Systemen wie dem Avid/1 1989 für nicht-lineares Editing.

Elementor

Elementor ist ein Page-Builder-Plugin für WordPress, das drag-and-drop-Gestaltung von Websites ermöglicht. Es unterstützt responsive Designs, Widgets für Elemente wie Formulare oder Galerien und Integrationen mit SEO-Tools. Elementor wurde 2016 lanciert und hat sich zu einem der beliebtesten Tools mit Millionen von Installationen entwickelt.

Engagement Rate

Die Engagement Rate ist der Prozentsatz an Interaktionen (z. B. Klicks, Shares) im Verhältnis zu Impressionen oder Reichweite. Sie dient in SEO und Marketing als Schlüsselmetrik, um die Wirksamkeit von Inhalten zu messen und Strategien anzupassen. Der Begriff wurde mit dem Boom sozialer Medien ab den 2010er Jahren standardisiert, ohne ein spezifisches Einführungsdatum.

Erreichbarkeit

Erreichbarkeit beschreibt den Zustand, in dem eine Website jederzeit online und zugänglich ist, ohne Ausfälle oder Downtime. Im Hosting ist sie essenziell, da Unterbrechungen SEO-Rankings schaden und Nutzer verlieren; Maßnahmen wie Uptime-Garantien von 99,9% sorgen dafür. Der Begriff ist grundlegend für Webinfrastruktur und hat keine spezifische Einführung, da er mit dem Internet selbst einhergeht.

Exit Pages

Exit Pages sind die letzten Seiten, die ein Nutzer vor dem Verlassen einer Website besucht, und werden in Analytics-Tools analysiert. In SEO helfen sie, Schwachstellen im Webdesign zu identifizieren, z. B. hohe Bounce Rates zu senken durch bessere Navigation. Die Metric ist seit der Einführung von Web-Analytics wie Google Analytics 2005 Standard.

External Links

External Links sind Hyperlinks, die von einer Website zu externen Domains führen und Inhalte verknüpfen. In der SEO sind sie wichtig für Backlink-Building und Autorität, aber sie sollten zu vertrauenswürdigen Quellen gehen, um Strafen zu vermeiden. Ihre Relevanz entstand mit dem Web in den 1990er Jahren, als Suchmaschinen wie Google Links als Ranking-Faktor nutzten.

Eye-Tracking

Eye-Tracking ist eine Methode, die Blickbewegungen von Nutzern auf Websites trackt, um Aufmerksamkeitsmuster zu analysieren. Im Webdesign optimiert sie UI/UX, z. B. durch Heatmaps, und unterstützt SEO durch bessere Nutzererfahrung. Die Technik wurde für Web-Usability ab den 2000er Jahren eingesetzt, mit frühen Studien um 2005.

Fail2Ban

Fail2Ban ist eine freie Software zur Server-Sicherheit, die Log-Dateien überwacht und IP-Adressen bei wiederholten fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen (z. B. SSH, Apache) automatisch bannt, um Brute-Force-Angriffe zu verhindern. Im Hosting essenziell für Schutz vor Intrusionen; sie integriert sich mit Firewalls wie iptables. Fail2Ban wurde 2004 von Cyril Jaquier entwickelt und ist weit verbreitet in Linux-Umgebungen.

Failover-Betrieb

Ein Sicherheitskonzept mit mindestens zwei Systemen. Fällt ein Server aus, übernimmt ein zweiter automatisch. Die Website bleibt online, Besucher merken idealerweise nichts. Failover ist wichtig für Projekte, bei denen Ausfälle teuer oder peinlich sind. Bei GENLOC.NETWORK ist Failover fixer Bestandteil der Hosting Infrastruktur.

Favicon

Ein Favicon (Favorite Icon) ist ein kleines Icon, das Websites repräsentiert und in Browser-Tabs, Bookmarks oder Adressleisten angezeigt wird. Im Webdesign hilft es bei der Markenidentifikation und Usability; es wird als ICO-Datei hochgeladen und per HTML-Link referenziert. Favicons wurden 1999 mit Internet Explorer 5 eingeführt, um Bookmarks visuell zu unterscheiden.

Featured Snippet

Ein Featured Snippet ist ein hervorgehobener Auszug in Googles Suchergebnissen, der eine direkte Antwort auf eine Query gibt, oft als Box oben platziert. In SEO zielt es auf Position Zero ab, um Traffic zu steigern; Webdesign optimiert Inhalte dafür. Google führte Featured Snippets um 2014 ein und erläuterte sie offiziell 2018.

Firewall

Eine Firewall ist ein Sicherheitsystem, das eingehenden und ausgehenden Netzwerkverkehr überwacht und basierend auf Regeln blockt oder erlaubt, um Angriffe zu verhindern. Im Hosting schützt sie Server vor Bedrohungen wie DDoS; in SEO und Webdesign sorgt sie für stabile Verfügbarkeit. Firewalls begannen in den 1980er Jahren mit Packet-Filtering und evolvierten zu Stateful Firewalls in den 2000er Jahren.

Flat Design

Flat Design ist ein minimalistischer Designstil im Webdesign, der auf einfache Formen, flache Farben und klare Typografie setzt, ohne Schatten oder Gradienten. Es verbessert Ladezeiten und Responsiveness; in SEO fördert es bessere Nutzererfahrung. Flat Design wurde um 2012 populär, beeinflusst durch Microsofts Metro-Design 2011 und Apples iOS 7 2013.

Flexbox

Flexbox (Flexible Box Layout) ist ein CSS-Modul für ein-dimensionales Layout, das Elemente in Reihen oder Spalten flexibel anordnet, ideal für responsive Designs. Im Webdesign vereinfacht es Alignment und Distribution; in SEO unterstützt es mobile Optimierung. Flexbox wurde 2009 als Draft vorgeschlagen und 2012 als Kandidat empfohlen.

Framework

Ein Framework ist eine Sammlung von Bibliotheken und Tools für Webentwicklung, die Struktur für Code bietet, z. B. Bootstrap für CSS oder React für JavaScript. Im Webdesign und Hosting erleichtert es skalierbare Builds; in SEO unterstützt es schnelle, optimierte Sites. Full-Stack-Frameworks entstanden Ende der 1990er Jahre, mit frühen Beispielen wie ColdFusion oder PHP ab 1995.

Frontend

Der sichtbare Teil deiner Website, also das, was Besucher im Browser sehen und benutzen. Hier treffen Design, Texte, Bilder, Formulare und Navigation aufeinander. Alles, was du im Backend änderst, wird im Frontend sichtbar. Man kann sagen: Das Frontend ist die Bühne, das Backend der Regieraum.

FTP (File Transfer Protocol)

FTP ist ein Protokoll zum Übertragen von Dateien zwischen Computern über ein Netzwerk, z. B. zum Hochladen von Webseiten auf Server. Im Hosting essenziell für Dateimanagement, aber unsicher ohne Verschlüsselung; SFTP ist eine sichere Alternative. FTP wurde 1971 als RFC 114 spezifiziert und 1985 in RFC 959 aktualisiert.

Funnel (Marketing Funnel)

Der Marketing Funnel ist ein Modell der Customer Journey, das Phasen von Awareness bis Loyalty beschreibt, um Käufe zu leiten. In SEO und Webdesign optimiert er Inhalte für jede Stufe, z. B. ToFu mit Keywords; Hosting sorgt für reibungslose Navigation. Das Konzept existiert seit über 100 Jahren, mit digitalen Anpassungen ab den 1990er Jahren.

Hosting

Der Platz, an dem deine Website technisch wohnt. Alle Dateien und Datenbanken liegen auf einem Server, der rund um die Uhr ans Internet angeschlossen ist. Ohne Hosting ist deine Website zwar gebaut, aber nirgends erreichbar. Qualität beim Hosting entscheidet über Geschwindigkeit, Sicherheit und Verfügbarkeit. Oder anders gesagt: Es ist ein Unterschied, ob dein Raumschiff in einer Werkstatt oder auf einer richtigen Startrampe steht.

Keyword Recherche

Die systematische Suche nach Begriffen, die deine Zielgruppe wirklich in Suchmaschinen eingibt. Oft sind das andere Wörter als die internen Fachbegriffe im Unternehmen. Keyword Recherche ist Grundlage für gutes SEO und eine sinnvolle Content-Strategie. Sie zeigt, welche Themen sich lohnen und wie du sie benennen solltest.

Landingpage

Eine einzelne Seite mit klarer Aufgabe. Sie hat ein Hauptziel, zum Beispiel Kontakte sammeln, ein Event bewerben oder ein Produkt verkaufen. Alles andere tritt in den Hintergrund. Meist gibt es eine reduzierte Navigation, wenig Ablenkung und einen deutlichen Call-to-Action. Landingpages sind häufig die Zielseiten für Anzeigen oder Kampagnen.

LiteSpeed Server

Eine Webserver-Software, die Inhalte deutlich schneller ausliefert als klassische Apache-Server. Besonders in Verbindung mit WordPress sorgt LiteSpeed für spürbar kürzere Ladezeiten. Moderne Protokolle und integriertes Caching helfen dabei. Für dich heißt das: Deine Seite fühlt sich an wie Überholspur, nicht wie rechter Fahrstreifen mit Laster vorneweg.

Meta Description

Die kurze Beschreibung, die in Suchergebnissen unter dem Seitentitel steht. Sie erklärt in ein bis zwei Sätzen, worum es auf der Seite geht, und soll Lust auf den Klick machen. Die Meta Description bestimmt zwar nicht direkt dein Ranking, beeinflusst aber, wie oft Menschen dein Ergebnis auswählen. Gute Beschreibungen sind klar, konkret und nicht voller Floskeln.

Monitoring

Die automatische Überwachung deiner Website. Systeme prüfen in regelmäßigen Abständen, ob deine Seite erreichbar ist, wie schnell sie lädt und ob es Fehlermeldungen gibt. Bei Problemen bekommen wir Meldung und können reagieren, oft bevor du oder deine Kunden etwas merken. Monitoring ist wie eine Nachtschicht im Kontrollraum, die im Idealfall gelangweilt ist, aber da ist, wenn etwas passiert.

Onpage-Optimierung

Alle SEO-Maßnahmen, die direkt auf deiner Website stattfinden. Dazu gehören saubere Struktur, sinnvolle interne Verlinkung, optimierte Überschriften und Texte, konkrete Meta-Daten, Bilder mit Alt-Texten und technische Verbesserungen bei Ladezeit und Code. Onpage-Optimierung sorgt dafür, dass Suchmaschinen deine Inhalte verstehen und Nutzer sich leicht zurechtfinden.

Organischer Traffic

Besuche, die über normale Suchergebnisse entstehen und nicht über Werbung. Sozusagen Laufkundschaft im Netz, die deine Website findet, weil sie relevant ist und nicht, weil du für den Klick bezahlt hast.

Plugin

Eine Erweiterung für WordPress, die deiner Website zusätzliche Funktionen gibt. Zum Beispiel Kontaktformulare, Shops, Bildergalerien, SEO-Tools oder Sicherheitsmodule. Plugins sind praktisch, weil du Funktionen nachrüsten kannst, ohne neu zu programmieren. Zu viele oder schlecht gepflegte Plugins können deine Seite aber ausbremsen oder unsicher machen. Hier gilt: lieber ausgewählt als „alles, was geht“.

RankMath Pro

Ein SEO-Plugin für WordPress, das dir hilft, deine Inhalte suchmaschinenfreundlich aufzubereiten. RankMath Pro unterstützt dich bei Titel und Meta Descriptions, zeigt dir, welche Keywords du wo nutzt, hilft bei Schema Markup (Rich Snippets), Weiterleitungen und 404 Überwachung. Statt im SEO-Nebel zu fliegen, bekommst du ein Cockpit mit klaren Anzeigen dafür, was du verbessern kannst – direkt im WordPress Backend.

Redirect (Weiterleitung)

Die automatische Umleitung von einer alten Adresse auf eine neue. Browser und Suchmaschinen bekommen damit das Signal „Diese Seite ist umgezogen, bitte hier entlang“. Das ist wichtig nach Relaunches oder URL-Änderungen, damit Links nicht ins Leere führen. Ein sauber gesetzter Redirect erhält Rankings und sorgt dafür, dass Besucher am richtigen Ziel landen.

Responsives Design

Ein Design-Ansatz, bei dem deine Website auf Smartphone, Tablet und Desktop gut aussieht und bedienbar bleibt. Inhalte passen sich automatisch an die Bildschirmbreite an. Texte bleiben lesbar, Buttons klickbar, Bilder sinnvoll skaliert. Responsives Design ist heute Standard und ein wichtiger Faktor für Nutzererlebnis und Sichtbarkeit, da Suchmaschinen mobile Darstellung stark gewichten.

Robots.txt

Eine kleine Textdatei im Hauptverzeichnis deiner Website. Sie teilt Suchmaschinen Crawlern mit, welche Bereiche sie durchsuchen sollen und welche nicht. Im Grunde deine Hausordnung für automatische Besucher. Wichtig ist: Sie hält nette Bots auf dem richtigen Weg, blockiert aber keine Angreifer. Für echten Schutz brauchst du Zugangsbeschränkungen und Sicherheitseinstellungen.

SAN-Speicher (Storage Area Network)

Ein Speichersystem aus der Profiklasse. Mehrere Festplatten und Komponenten arbeiten zusammen, um Daten schnell und ausfallsicher zu speichern. Fällt eine Komponente aus, übernehmen andere. SAN-Systeme kommen dort zum Einsatz, wo Daten wichtig sind und Ausfallzeiten teuer werden. Für dich bedeutet das: Deine Website liegt nicht auf einer einzelnen Platte, sondern auf einem robusten System.

Sitemap

Eine strukturierte Liste der wichtigsten Seiten deiner Website, meist als XML-Datei. Suchmaschinen nutzen die Sitemap, um Inhalte vollständig zu finden und besser zu verstehen, wie deine Website aufgebaut ist. Besonders hilfreich bei großen Projekten oder vielen neuen Inhalten. Du kannst deine Sitemap aktiv bei Google einreichen und so den Indexierungsprozess unterstützen.

SSL-Zertifikat

Ein digitales Zertifikat, das die Verbindung zwischen Browser und Server verschlüsselt. Im Browser erkennst du es am Schloss Symbol neben der Adresse. Es sorgt dafür, dass Formulardaten, Logins oder Zahlungsinformationen nicht mitgelesen werden können. Ein SSL-Zertifikat schafft Vertrauen bei Besuchern und ist längst Standard, nicht nur bei Shops.

Theme

Das Design-Gerüst einer WordPress-Website. Es legt fest, wie Seiten aussehen und aufgebaut sind, welche Schriften, Farben und Layouts verwendet werden. Inhalte und Technik bleiben davon getrennt. Ein gutes Theme ist optisch passend, technisch sauber, responsiv und wird regelmäßig gepflegt. Man könnte sagen: Das Theme ist der Anzug, WordPress der Körper.

Traffic

Die Besuche auf deiner Website, gemessen etwa in Seitenaufrufen, Sitzungen oder eindeutigen Besuchern. Traffic kann aus Suchmaschinen, Anzeigen, Social Media, Verlinkungen oder direkten Aufrufen kommen. Wichtiger als die bloße Menge ist die Qualität. Lieber weniger Menschen, die wirklich Interesse haben, als viele Zufallsbesucher, die direkt wieder verschwinden.

TYPO3

Ein Content Management System für große und komplexe Websites. Besonders geeignet, wenn viele Redakteure beteiligt sind, mehrere Sprachen im Spiel sind oder fein abgestufte Rechte und Workflows gebraucht werden. TYPO3 ist sehr flexibel und stabil, erfordert aber mehr Einarbeitung und Betreuung als WordPress. Für kleinere Projekte manchmal zu viel, für große Strukturen oft genau richtig.

Wireframes

Schematische Entwürfe deiner Website ohne Design. Nur Kästen, Linien und Platzhalter zeigen, wo später Navigation, Inhalte, Bilder und Buttons sitzen. Wireframes klären Struktur und Nutzerführung, bevor über Farben und Schriften diskutiert wird. Das spart Diskussionen und spätere Umbauten, weil alle früh sehen, wie die Seite funktioniert.

WordPress

Ein sehr verbreitetes Content Management System, auf dem ein großer Teil aller Websites weltweit läuft. Ursprünglich für Blogs entwickelt, heute flexibel genug für Unternehmensseiten, Magazine und vieles mehr. WordPress lässt sich über Themes und Plugins an viele Anforderungen anpassen und ist auch für Nichtentwickler gut nutzbar. In Kombination mit solidem Hosting und ausgewählten Erweiterungen wird es zur robusten Basis für deinen Webauftritt.

WPML

Ein sehr populäres Plugin, mit dem du WordPress Websites mehrsprachig aufbauen kannst. WPML sorgt dafür, dass Seiten, Beiträge, Menüs und Taxonomien sauber in mehreren Sprachen verwaltbar sind. Du kannst Übersetzungen je Sprache anlegen, Sprachumschalter einbauen und festlegen, ob jede Sprache eigene URLs oder Domains bekommt. Kurz gesagt: WPML macht aus einer Website eine ganze kleine Sprachgalaxie, ohne dass du für jede Sprache ein neues System brauchst.

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