Webdesign & Hosting Glossar – Fachbegriffe einfach erklärt
Website-Wissen für Nicht-Nerds
Backend, Cache, SSL. Webtechnik klingt schnell wie eine Fremdsprache aus einer weit entfernten Galaxis. In diesem Glossar erklären wir die wichtigsten Begriffe so, dass du sie auch ohne Informatikstudium verstehst.
Ob du deine Website selbst pflegst, ein Projekt mit uns planst oder einfach nur mitreden möchtest. Dieses kleine Lexikon hilft dir, den Überblick zu behalten.
404 Seite
Die Seite, die erscheint, wenn etwas schiefgelaufen ist. Meist, weil eine Unterseite gelöscht, umbenannt oder verschoben wurde. Im besten Fall bekommst du eine freundliche Erklärung und einen klaren Weg zurück zur Startseite oder zu wichtigen Inhalten. Im schlechtesten Fall nur eine kryptische Fehlermeldung. Eine gut gemachte 404-Seite fängt den Fehler ab und verhindert, dass Besucher frustriert das Fenster schließen.
A/B Testing
A/B Testing ist eine Methode im Webdesign und SEO, bei der zwei Versionen einer Webseite oder eines Elements (z. B. Buttons, Überschriften) verglichen werden, um zu sehen, welche besser performt. Nutzer werden zufällig einer Variante zugewiesen, und Metriken wie Conversion Rates oder Bounce Rates werden analysiert. Der Ansatz wurde in den 1920er Jahren im Marketing entwickelt, gewann aber mit digitalen Tools wie Google Optimize ab den 2000er Jahren an Bedeutung für Online-Optimierung.
Above the Fold
Above the Fold bezeichnet den oberen Bereich einer Webseite, der ohne Scrollen sichtbar ist, inspiriert vom oberen Teil einer gefalteten Zeitung. Im Webdesign und SEO ist er entscheidend, da er den ersten Eindruck prägt und wichtige Elemente wie Calls-to-Action oder Keywords enthalten sollte, um Nutzer zu halten. Der Begriff stammt aus dem Print-Journalismus der 19. Jahrhundert, wurde aber mit dem Web in den 1990er Jahren adaptiert.
Accessibility
Accessibility (Barrierefreiheit) im Webdesign stellt sicher, dass Websites für Menschen mit Behinderungen nutzbar sind, z. B. durch Screen-Reader-Kompatibilität, Kontrastverhältnisse und Tastatur-Navigation. In SEO verbessert es Rankings, da Suchmaschinen wie Google zugängliche Seiten priorisieren; Standards wie WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) leiten dies. Die WCAG wurden 1999 von der W3C eingeführt und haben sich zu einem globalen Standard entwickelt.
AJAX (Asynchronous JavaScript and XML)
AJAX ist eine Technik im Webdesign, die asynchrone Datenübertragung ermöglicht, ohne die gesamte Seite neu zu laden, für interaktive Anwendungen wie dynamische Formulare oder Live-Suchen. Sie kombiniert JavaScript, XML (oder JSON) und XMLHttpRequest, um Benutzererfahrung zu verbessern und Serverlast zu reduzieren. AJAX wurde 1999 von Microsoft entwickelt und popularisierte sich mit Anwendungen wie Google Maps ab 2005.
Algorithm
Ein Algorithmus im SEO-Kontext bezieht sich auf die komplexen Formeln, die Suchmaschinen wie Google verwenden, um Webseiten zu indexieren, zu bewerten und in Suchergebnissen zu ranken. Wichtige Updates wie Panda (2011) oder Penguin (2012) haben Spam bekämpft und Qualitätsinhalte priorisiert; im Webdesign und Hosting beeinflussen sie Optimierungen für Geschwindigkeit und Mobilfreundlichkeit. Der Begriff ist grundlegend seit den Anfängen des Webs in den 1990er Jahren, mit Googles PageRank-Algorithmus ab 1998 als Meilenstein.
Alt Text
Alt Text (Alternative Text) ist eine Beschreibung für Bilder in HTML, die Screen-Readern hilft und bei Bildausfällen angezeigt wird. Im Webdesign und SEO essenziell für Accessibility und Ranking, da Suchmaschinen Bilder dadurch verstehen und indexieren; er sollte prägnant und keyword-reich sein. Der Alt-Attribut wurde 1995 mit HTML 2.0 eingeführt und ist seitdem Standard für barrierefreies Design.
AMP (Accelerated Mobile Pages)
AMP ist ein Open-Source-Framework von Google für schnelle, mobile-optimierte Webseiten, das vereinfachte HTML, CSS und JavaScript nutzt, um Ladezeiten zu minimieren. Im SEO priorisiert es AMP-Seiten in mobilen Suchergebnissen, was Traffic steigert; Hosting erfordert spezielle Konfigurationen für Caching. AMP wurde 2015 lanciert, um die mobile Web-Performance zu verbessern, und wird von Plattformen wie WordPress unterstützt.
Analytics
Analytics bezieht sich auf Tools wie Google Analytics, die Daten zu Website-Traffic, Nutzerverhalten und Conversionen sammeln und analysieren. Im SEO und Webdesign unverzichtbar, um Optimierungen vorzunehmen, z. B. Bounce Rates zu senken oder Keywords zu identifizieren; Hosting profitiert durch Integration in Server-Logs. Google Analytics wurde 2005 lanciert und hat sich zu einem der führenden Tools entwickelt.
Anchor Text
Anchor Text ist der sichtbare, klickbare Text in einem Hyperlink, der Nutzer und Suchmaschinen beschreibt, worauf der Link verweist. In der SEO entscheidend für Backlink-Qualität und Ranking, da relevanter Text Autorität überträgt; im Webdesign sollte er natürlich und benutzerfreundlich sein. Der Begriff wurde mit dem Aufstieg von SEO in den 2000er Jahren populär, beeinflusst durch Googles Penguin-Update 2012.
Apache Webserver
Der Apache HTTP Server (kurz: Apache Webserver) ist eine freie, quelloffene Software zur Bereitstellung von Webseiten und anderen Inhalten über das HTTP/HTTPS-Protokoll. Entwickelt von der Apache Software Foundation seit 1995, ist er einer der beliebtesten Webserver weltweit, bekannt für seine Modularität, Stabilität und Unterstützung für Erweiterungen wie PHP oder SSL. Er läuft auf Plattformen wie Unix, Linux und Windows.
API (Application Programming Interface)
Eine API ist ein Satz von Regeln und Protokollen, die es Anwendungen ermöglichen, miteinander zu kommunizieren, z. B. für Datenabruf von externen Diensten wie Google Maps in Webdesign. Im Hosting und SEO relevant für Integrationen, Automatisierungen und dynamische Inhalte; REST-APIs sind gängig. APIs existieren seit den 1940er Jahren in der Informatik, aber web-basierte APIs boomten ab den 2000er Jahren mit Diensten wie Twitter API 2006.
Backend
Der Maschinenraum deiner Website. Hier pflegst du Inhalte, änderst Einstellungen und legst neue Seiten an. Nicht so hübsch wie das Frontend, das deine Besucher sehen, aber ohne Backend passiert nichts. Der Zugang ist durch Login und Passwort geschützt und nur für dich und dein Team gedacht. In WordPress heißt dieser Bereich auch Dashboard oder Adminbereich.
Backup
Die Sicherheitskopie deiner Website. Dateien, Datenbank und Einstellungen werden auf einen früheren Zeitpunkt „eingefroren“. Wenn ein Update schiefgeht, jemand versehentlich etwas löscht oder ein Angriff passiert, kannst du auf diesen funktionierenden Stand zurückspringen. Bei unseren Hosting-Paketen laufen Backups automatisch im Hintergrund, damit du keinen Gedanken daran verschwenden musst.
Cache
Ein Zwischenspeicher, der fertige Seitenversionen bereithält. Der Server muss deine Seite dann nicht bei jedem Aufruf neu zusammenbauen. Das macht sie spürbar schneller. Wenn du Inhalte änderst, muss der Cache manchmal geleert werden, sonst sehen Besucher noch die alte Version. Man kann sich den Cache wie einen Kellner vorstellen, der dein Stammgetränk schon vorbereitet, bevor du „Wie immer“ sagst.
Call to Action (CTA)
Der kleine Text in einem Button oder Link, der sagt, was als Nächstes passieren soll. Zum Beispiel Projekt anfragen, Termin buchen oder SEO-Check starten. Ein guter CTA ist konkret, handlungsorientiert und zeigt den Nutzen. So werden aus still lesenden Besuchern Menschen, die einen Schritt weitergehen.
CDN (Content Delivery Network)
Ein Netzwerk aus vielen Servern weltweit. Es speichert Teile deiner Website, etwa Bilder und Skripte, an verschiedenen Standorten. Ruft jemand deine Seite von weit weg auf, kommen die Daten vom nächstgelegenen Server und nicht aus deinem Rechenzentrum in Düsseldorf. Das sorgt für Tempo, besonders bei internationaler Zielgruppe oder vielen Medien.
CMS (Content Management System)
Das System hinter deiner Website, mit dem du Inhalte selbst pflegen kannst, ohne Code anzufassen. Du loggst dich ein, schreibst Texte, lädst Bilder hoch, klickst auf Veröffentlichen, fertig. WordPress und TYPO3 sind solche CMS. Sie trennen Inhalt und Design, damit du Texte ändern kannst, ohne gleich das Layout zu zerlegen.
Content Strategie
Der Plan dahinter, welche Inhalte du wo und warum veröffentlichst. Es geht nicht darum, möglichst viel zu schreiben, sondern das Richtige für die richtige Zielgruppe. Eine Content-Strategie berücksichtigt, wonach deine Wunschkunden suchen, welche Fragen sie haben und an welchem Punkt ihrer Entscheidung sie stehen. Sie verbindet SEO, Nutzwert und Markenstimme zu einem roten Faden.
Conversion
Der Moment, in dem aus einem Besucher eine messbare Handlung wird. Also genau das, was deine Website erreichen soll. Zum Beispiel eine Kontaktanfrage, ein Online-Termin, ein Kauf im Shop oder eine Newsletter Anmeldung. Conversion heißt: Die Seite holt nicht nur Klicks, sondern erzeugt konkrete Ergebnisse für dein Business.
Core Web Vitals
Drei Kennzahlen, mit denen Google beurteilt, wie sich deine Website anfühlt:
- Largest Contentful Paint misst, wie schnell der Hauptinhalt sichtbar ist.
- Cumulative Layout Shift zeigt, ob Elemente beim Laden wild herumspringen
- Interaction to Next Paint prüft, wie flott deine Seite auf Klicks reagiert.
Gute Werte bedeuten eine schnelle und stabile Seite, was Nutzer mögen und Google berücksichtigt.
Crawler
Automatische Programme von Suchmaschinen, die wie kleine Roboter durchs Netz wandern. Sie besuchen deine Website, lesen Inhalte, folgen Links und melden alles an Google, Bing und andere zurück. So landen deine Seiten im Index und können in Suchergebnissen erscheinen. Über Einstellungen wie robots.txt und Sitemaps kannst du steuern, was sie sehen sollen.
Divi
Ein visueller Page Builder für WordPress. Statt im Code zu arbeiten, baust du Seiten per Drag-and-Drop zusammen und siehst direkt, wie das Ergebnis aussieht. Divi bringt viele fertige Module und Layouts mit, die du anpassen kannst. Gut für alle, die Gestaltungsspielraum wollen, ohne selbst programmieren zu müssen.
DNS (Domain Name System)
Das Telefonbuch des Internets. Es übersetzt lesbare Adressen wie www.deine-seite.de in IP-Adressen, die Computer verstehen. Ohne DNS müsstest du dir für jede Website Zahlenkolonnen merken. Wenn du deine Domain umziehst, werden die DNS-Einträge neu gesetzt. Bis diese überall angekommen sind, kann es einige Stunden dauern.
Domain
Die Adresse deiner Website im Netz, so etwas wie deine digitale Straßenadresse. Zum Beispiel genloc-network.de. Sie besteht aus Namen und Endung. Unter dieser Adresse finden dich Menschen, Suchmaschinen und andere Dienste. Domains werden registriert und regelmäßig verlängert. Kurze oder besonders gefragte Namen sind oft teurer.
E-A-T (Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness)
E-A-T ist ein Bewertungskriterium von Google im SEO-Bereich, das die Qualität von Webinhalten misst. Es steht für Expertise (Fachwissen des Autors), Authoritativeness (Autorität der Quelle) und Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit), um sicherzustellen, dass Inhalte zuverlässig und nützlich sind. Eingeführt wurde das Konzept 2014 in den Google Search Quality Evaluator Guidelines und beeinflusst Rankings, insbesondere bei sensiblen Themen wie Gesundheit oder Finanzen.
E-Commerce
E-Commerce bezeichnet den elektronischen Handel, bei dem Produkte oder Dienstleistungen über das Internet gekauft und verkauft werden. Im Webdesign umfasst es die Erstellung von Onlineshops mit Funktionen wie Produktkatalogen, Warenkörben und Zahlungssystemen; im Hosting erfordert es sichere und skalierbare Serverlösungen. Das Konzept entstand in den 1980er Jahren mit frühen Plattformen wie dem Boston Computer Exchange 1982 und wuchs mit dem World Wide Web in den 1990er Jahren stark an.
E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness)
E-E-A-T ist eine Erweiterung des E-A-T-Konzepts in der SEO, die zusätzlich die persönliche Erfahrung (Experience) des Inhalts-Erstellers berücksichtigt. Es hilft Suchmaschinen wie Google, die Relevanz und Glaubwürdigkeit von Inhalten zu bewerten, besonders bei Themen, die das Leben der Nutzer beeinflussen (YMYL). Die Erweiterung wurde 2022 von Google eingeführt, um Inhalte noch genauer auf Qualität zu prüfen.
E-Mail Marketing
E-Mail Marketing ist eine digitale Marketingstrategie, die E-Mails nutzt, um Kunden zu informieren, zu werben oder zu binden, z. B. durch Newsletter, Angebote oder automatisierte Kampagnen. Im SEO-Kontext trägt es zur Traffic-Steigerung bei, indem es Links zu Websites einbettet und die Nutzerbindung fördert. Die erste bekannte E-Mail-Marketing-Aktion fand 1978 statt, als Gary Thuerk eine Massen-E-Mail an 400 Empfänger versandte.
E-Store
E-Store ist eine Abkürzung für elektronischen Laden und bezeichnet eine Online-Plattform zum Verkauf von Waren oder Dienstleistungen. Im Webdesign fokussiert es auf benutzerfreundliche Elemente wie Produktseiten, Suchfunktionen und sichere Checkouts; im Hosting benötigt es robuste Infrastruktur für hohe Verfügbarkeit. Frühe Formen entstanden in den 1980er Jahren, z. B. mit dem Boston Computer Exchange 1982 als einer der ersten Online-Marktplätze.
Echtzeitsuche (Real-time Search)
Echtzeitsuche ist eine Suchfunktion, die aktuelle Daten wie Social-Media-Posts, News oder Updates in Echtzeit integriert und anzeigt. Sie ist nützlich für SEO bei trending Topics und erfordert im Hosting schnelle Datenverarbeitung für dynamische Inhalte. Google führte die Echtzeitsuche 2009 ein, um frische Ergebnisse aus Quellen wie Twitter zu liefern.
Editor
Ein Editor ist ein Software-Tool zum Bearbeiten von Code, Text oder Inhalten, z. B. für HTML, CSS oder CMS-Inhalte im Webdesign. Bekannte Beispiele sind Visual Studio Code oder integrierte Editoren in WordPress, die Syntax-Highlighting und Autovervollständigung bieten. Digitale Editoren für Webentwicklung entstanden in den 1980er Jahren, mit frühen Systemen wie dem Avid/1 1989 für nicht-lineares Editing.
Elementor
Elementor ist ein Page-Builder-Plugin für WordPress, das drag-and-drop-Gestaltung von Websites ermöglicht. Es unterstützt responsive Designs, Widgets für Elemente wie Formulare oder Galerien und Integrationen mit SEO-Tools. Elementor wurde 2016 lanciert und hat sich zu einem der beliebtesten Tools mit Millionen von Installationen entwickelt.
Engagement Rate
Die Engagement Rate ist der Prozentsatz an Interaktionen (z. B. Klicks, Shares) im Verhältnis zu Impressionen oder Reichweite. Sie dient in SEO und Marketing als Schlüsselmetrik, um die Wirksamkeit von Inhalten zu messen und Strategien anzupassen. Der Begriff wurde mit dem Boom sozialer Medien ab den 2010er Jahren standardisiert, ohne ein spezifisches Einführungsdatum.
Erreichbarkeit
Erreichbarkeit beschreibt den Zustand, in dem eine Website jederzeit online und zugänglich ist, ohne Ausfälle oder Downtime. Im Hosting ist sie essenziell, da Unterbrechungen SEO-Rankings schaden und Nutzer verlieren; Maßnahmen wie Uptime-Garantien von 99,9% sorgen dafür. Der Begriff ist grundlegend für Webinfrastruktur und hat keine spezifische Einführung, da er mit dem Internet selbst einhergeht.
Exit Pages
Exit Pages sind die letzten Seiten, die ein Nutzer vor dem Verlassen einer Website besucht, und werden in Analytics-Tools analysiert. In SEO helfen sie, Schwachstellen im Webdesign zu identifizieren, z. B. hohe Bounce Rates zu senken durch bessere Navigation. Die Metric ist seit der Einführung von Web-Analytics wie Google Analytics 2005 Standard.
External Links
External Links sind Hyperlinks, die von einer Website zu externen Domains führen und Inhalte verknüpfen. In der SEO sind sie wichtig für Backlink-Building und Autorität, aber sie sollten zu vertrauenswürdigen Quellen gehen, um Strafen zu vermeiden. Ihre Relevanz entstand mit dem Web in den 1990er Jahren, als Suchmaschinen wie Google Links als Ranking-Faktor nutzten.
Eye-Tracking
Eye-Tracking ist eine Methode, die Blickbewegungen von Nutzern auf Websites trackt, um Aufmerksamkeitsmuster zu analysieren. Im Webdesign optimiert sie UI/UX, z. B. durch Heatmaps, und unterstützt SEO durch bessere Nutzererfahrung. Die Technik wurde für Web-Usability ab den 2000er Jahren eingesetzt, mit frühen Studien um 2005.
Failover-Betrieb
Ein Sicherheitskonzept mit mindestens zwei Systemen. Fällt ein Server aus, übernimmt ein zweiter automatisch. Die Website bleibt online, Besucher merken idealerweise nichts. Failover ist wichtig für Projekte, bei denen Ausfälle teuer oder peinlich sind. Bei GENLOC.NETWORK ist Failover fixer Bestandteil der Hosting Infrastruktur.
Frontend
Der sichtbare Teil deiner Website, also das, was Besucher im Browser sehen und benutzen. Hier treffen Design, Texte, Bilder, Formulare und Navigation aufeinander. Alles, was du im Backend änderst, wird im Frontend sichtbar. Man kann sagen: Das Frontend ist die Bühne, das Backend der Regieraum.
Hosting
Der Platz, an dem deine Website technisch wohnt. Alle Dateien und Datenbanken liegen auf einem Server, der rund um die Uhr ans Internet angeschlossen ist. Ohne Hosting ist deine Website zwar gebaut, aber nirgends erreichbar. Qualität beim Hosting entscheidet über Geschwindigkeit, Sicherheit und Verfügbarkeit. Oder anders gesagt: Es ist ein Unterschied, ob dein Raumschiff in einer Werkstatt oder auf einer richtigen Startrampe steht.
Keyword Recherche
Die systematische Suche nach Begriffen, die deine Zielgruppe wirklich in Suchmaschinen eingibt. Oft sind das andere Wörter als die internen Fachbegriffe im Unternehmen. Keyword Recherche ist Grundlage für gutes SEO und eine sinnvolle Content-Strategie. Sie zeigt, welche Themen sich lohnen und wie du sie benennen solltest.
Landingpage
Eine einzelne Seite mit klarer Aufgabe. Sie hat ein Hauptziel, zum Beispiel Kontakte sammeln, ein Event bewerben oder ein Produkt verkaufen. Alles andere tritt in den Hintergrund. Meist gibt es eine reduzierte Navigation, wenig Ablenkung und einen deutlichen Call-to-Action. Landingpages sind häufig die Zielseiten für Anzeigen oder Kampagnen.
LiteSpeed Server
Eine Webserver-Software, die Inhalte deutlich schneller ausliefert als klassische Apache-Server. Besonders in Verbindung mit WordPress sorgt LiteSpeed für spürbar kürzere Ladezeiten. Moderne Protokolle und integriertes Caching helfen dabei. Für dich heißt das: Deine Seite fühlt sich an wie Überholspur, nicht wie rechter Fahrstreifen mit Laster vorneweg.
Meta Description
Die kurze Beschreibung, die in Suchergebnissen unter dem Seitentitel steht. Sie erklärt in ein bis zwei Sätzen, worum es auf der Seite geht, und soll Lust auf den Klick machen. Die Meta Description bestimmt zwar nicht direkt dein Ranking, beeinflusst aber, wie oft Menschen dein Ergebnis auswählen. Gute Beschreibungen sind klar, konkret und nicht voller Floskeln.
Monitoring
Die automatische Überwachung deiner Website. Systeme prüfen in regelmäßigen Abständen, ob deine Seite erreichbar ist, wie schnell sie lädt und ob es Fehlermeldungen gibt. Bei Problemen bekommen wir Meldung und können reagieren, oft bevor du oder deine Kunden etwas merken. Monitoring ist wie eine Nachtschicht im Kontrollraum, die im Idealfall gelangweilt ist, aber da ist, wenn etwas passiert.
Onpage-Optimierung
Alle SEO-Maßnahmen, die direkt auf deiner Website stattfinden. Dazu gehören saubere Struktur, sinnvolle interne Verlinkung, optimierte Überschriften und Texte, konkrete Meta-Daten, Bilder mit Alt-Texten und technische Verbesserungen bei Ladezeit und Code. Onpage-Optimierung sorgt dafür, dass Suchmaschinen deine Inhalte verstehen und Nutzer sich leicht zurechtfinden.
Organischer Traffic
Besuche, die über normale Suchergebnisse entstehen und nicht über Werbung. Sozusagen Laufkundschaft im Netz, die deine Website findet, weil sie relevant ist und nicht, weil du für den Klick bezahlt hast.
Plugin
Eine Erweiterung für WordPress, die deiner Website zusätzliche Funktionen gibt. Zum Beispiel Kontaktformulare, Shops, Bildergalerien, SEO-Tools oder Sicherheitsmodule. Plugins sind praktisch, weil du Funktionen nachrüsten kannst, ohne neu zu programmieren. Zu viele oder schlecht gepflegte Plugins können deine Seite aber ausbremsen oder unsicher machen. Hier gilt: lieber ausgewählt als „alles, was geht“.
RankMath Pro
Ein SEO-Plugin für WordPress, das dir hilft, deine Inhalte suchmaschinenfreundlich aufzubereiten. RankMath unterstützt dich bei Titel und Meta Descriptions, zeigt dir, welche Keywords du wo nutzt, hilft bei Schema Markup (Rich Snippets), Weiterleitungen und 404 Überwachung. Statt im SEO-Nebel zu fliegen, bekommst du ein Cockpit mit klaren Anzeigen dafür, was du verbessern kannst – direkt im WordPress Backend.
Redirect (Weiterleitung)
Die automatische Umleitung von einer alten Adresse auf eine neue. Browser und Suchmaschinen bekommen damit das Signal „Diese Seite ist umgezogen, bitte hier entlang“. Das ist wichtig nach Relaunches oder URL-Änderungen, damit Links nicht ins Leere führen. Ein sauber gesetzter Redirect erhält Rankings und sorgt dafür, dass Besucher am richtigen Ziel landen.
Responsives Design
Ein Design-Ansatz, bei dem deine Website auf Smartphone, Tablet und Desktop gut aussieht und bedienbar bleibt. Inhalte passen sich automatisch an die Bildschirmbreite an. Texte bleiben lesbar, Buttons klickbar, Bilder sinnvoll skaliert. Responsives Design ist heute Standard und ein wichtiger Faktor für Nutzererlebnis und Sichtbarkeit, da Suchmaschinen mobile Darstellung stark gewichten.
Robots.txt
Eine kleine Textdatei im Hauptverzeichnis deiner Website. Sie teilt Suchmaschinen Crawlern mit, welche Bereiche sie durchsuchen sollen und welche nicht. Im Grunde deine Hausordnung für automatische Besucher. Wichtig ist: Sie hält nette Bots auf dem richtigen Weg, blockiert aber keine Angreifer. Für echten Schutz brauchst du Zugangsbeschränkungen und Sicherheitseinstellungen.
SAN-Speicher (Storage Area Network)
Ein Speichersystem aus der Profiklasse. Mehrere Festplatten und Komponenten arbeiten zusammen, um Daten schnell und ausfallsicher zu speichern. Fällt eine Komponente aus, übernehmen andere. SAN-Systeme kommen dort zum Einsatz, wo Daten wichtig sind und Ausfallzeiten teuer werden. Für dich bedeutet das: Deine Website liegt nicht auf einer einzelnen Platte, sondern auf einem robusten System.
Sitemap
Eine strukturierte Liste der wichtigsten Seiten deiner Website, meist als XML-Datei. Suchmaschinen nutzen die Sitemap, um Inhalte vollständig zu finden und besser zu verstehen, wie deine Website aufgebaut ist. Besonders hilfreich bei großen Projekten oder vielen neuen Inhalten. Du kannst deine Sitemap aktiv bei Google einreichen und so den Indexierungsprozess unterstützen.
SSL-Zertifikat
Ein digitales Zertifikat, das die Verbindung zwischen Browser und Server verschlüsselt. Im Browser erkennst du es am Schloss Symbol neben der Adresse. Es sorgt dafür, dass Formulardaten, Logins oder Zahlungsinformationen nicht mitgelesen werden können. Ein SSL-Zertifikat schafft Vertrauen bei Besuchern und ist längst Standard, nicht nur bei Shops.
Theme
Das Design-Gerüst einer WordPress-Website. Es legt fest, wie Seiten aussehen und aufgebaut sind, welche Schriften, Farben und Layouts verwendet werden. Inhalte und Technik bleiben davon getrennt. Ein gutes Theme ist optisch passend, technisch sauber, responsiv und wird regelmäßig gepflegt. Man könnte sagen: Das Theme ist der Anzug, WordPress der Körper.
Traffic
Die Besuche auf deiner Website, gemessen etwa in Seitenaufrufen, Sitzungen oder eindeutigen Besuchern. Traffic kann aus Suchmaschinen, Anzeigen, Social Media, Verlinkungen oder direkten Aufrufen kommen. Wichtiger als die bloße Menge ist die Qualität. Lieber weniger Menschen, die wirklich Interesse haben, als viele Zufallsbesucher, die direkt wieder verschwinden.
TYPO3
Ein Content Management System für große und komplexe Websites. Besonders geeignet, wenn viele Redakteure beteiligt sind, mehrere Sprachen im Spiel sind oder fein abgestufte Rechte und Workflows gebraucht werden. TYPO3 ist sehr flexibel und stabil, erfordert aber mehr Einarbeitung und Betreuung als WordPress. Für kleinere Projekte manchmal zu viel, für große Strukturen oft genau richtig.
Wireframes
Schematische Entwürfe deiner Website ohne Design. Nur Kästen, Linien und Platzhalter zeigen, wo später Navigation, Inhalte, Bilder und Buttons sitzen. Wireframes klären Struktur und Nutzerführung, bevor über Farben und Schriften diskutiert wird. Das spart Diskussionen und spätere Umbauten, weil alle früh sehen, wie die Seite funktioniert.
WordPress
Ein sehr verbreitetes Content Management System, auf dem ein großer Teil aller Websites weltweit läuft. Ursprünglich für Blogs entwickelt, heute flexibel genug für Unternehmensseiten, Magazine und vieles mehr. WordPress lässt sich über Themes und Plugins an viele Anforderungen anpassen und ist auch für Nichtentwickler gut nutzbar. In Kombination mit solidem Hosting und ausgewählten Erweiterungen wird es zur robusten Basis für deinen Webauftritt.
WPML
Ein sehr populäres Plugin, mit dem du WordPress Websites mehrsprachig aufbauen kannst. WPML sorgt dafür, dass Seiten, Beiträge, Menüs und Taxonomien sauber in mehreren Sprachen verwaltbar sind. Du kannst Übersetzungen je Sprache anlegen, Sprachumschalter einbauen und festlegen, ob jede Sprache eigene URLs oder Domains bekommt. Kurz gesagt: WPML macht aus einer Website eine ganze kleine Sprachgalaxie, ohne dass du für jede Sprache ein neues System brauchst.
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